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Gemeinsam den Lebensraum Röthis gestalten

Die Gemeinde Röthis arbeitet derzeit an einem Räumlichen Entwicklungsplans (REP), der den Rahmen für die zukünftige räumliche Entwicklung der Gemeinde formulieren soll: mittel- bis langfristige Grundsätze und Ziele zu Themen wie Siedlungsentwicklung, Natur-/Freiraum, Wirtschaft, Mobilität, Treffpunkte, Arbeitsplätze etc. Begleitet wird die Gemeinde dabei vom Büro stadtland. Im Rahmen der Regio Vorderland-Feldkirch arbeitet die Gemeinde parallel mit den Nachbargemeinden an einem regionalen räumlichen Entwicklungskonzept, kurz regREK (unter Begleitung der  Büros stadtland und Rosinak & Partner). Zwischen den beiden Planungsprozessen findet eine enge Abstimmung statt.

Die erste öffentliche Veranstaltung zum REP der Gemeinde Röthis fand am 27. November 2019 im Röthnersaal statt und bot den rund 75 anwesenden BürgerInnen und Bürgern die Möglichkeit, sich frühzeitig in den Prozess einzubringen. Ziel der Veranstaltung war es, Meinungen und Anliegen der Röthner Bevölkerung abzufragen, damit diese in den Räumlichen Entwicklungsplan miteinfließen können.

Bürgermeister Roman Kopf freute sich über das zahlreiche Interesse an der Veranstaltung, zu der unter dem Titel „Gemeinsam den Lebensraum Röthis gestalten“ geladen wurde. Er sagte in seinen Begrüßungsworten: „Der Räumliche Entwicklungsplan ist im weitesten Sinne das gemeinsame Verständnis einer Gemeinde über ihre künftige Entwicklung“. Dazu sei es wichtig, auch die Bevölkerung mit einzubeziehen. Letztlich sei „Mit Fröd z´Röthis leaba“ das übergeordnete Ziel dieses Prozesses und er wünschte allen in diesem Sinne einen interessanten und anregenden Abend.

 

Ergebnisse einer intensiven Diskussion

Rund eineinhalb Stunden lang wurde an drei Diskussions-Stationen (UNSERE Dorfmitte, MEINE Nachbarschaft, RÖTHIS im Vorderland) intensiv über die Zukunft unserer Gemeinde diskutiert. Viele Anregungen kamen zu den Themen "Verkehr und Mobilität" und "Spiel-, Grün- und Freiräume" - im Zentrum und in den Wohnquartieren. Mehrfach vorgeschlagen wurden zB eine Begegnungszone im Bereich der L70 sowie Maßnahmen zu Verkehrsberuhigung und –sicherheit. Die Parkplatzsituation im Zentrum bedarf einer Lösung. Der Wunsch nach Vielfalt im Zentrum (unterschiedliche Nutzungen und Einrichtungen) wurde ebenso angemerkt wie die Wichtigkeit der Erhaltung und Nutzung bestehender Gebäude. Treffpunkte in den Wohnquartieren werden gewünscht. Auf regionaler Ebene wird eine verstärkte interkommunale Zusammenarbeit als wichtig angesehen, zB bei Fragen der Mobiliät, und bei Treffpunkten für Jugendliche.

Ausblick auf die nächsten Monate

Aussagen und Diskussionsergebnisse der Veranstaltung vom 27. November fließen in den Entwurf des Räumlichen Entwicklungsplanes, der nun in den nächsten Monaten erarbeitet wird mit ein. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2020 im Rahmen einer zweiten Veranstaltung der Röthner Bevölkerung vorgestellt und dort diskutiert. Anschließend wird der REP-Entwurf  für vier Wochen zur öffentlichen Einsicht im Gemeindeamt aufgelegt. In diesem  Zeitraum hat die Bevölkerung abermals die Gelegenheit, Anregungen und Änderungsvorschläge zum Räumlichen Entwicklungsplan einzubringen, bevor dieser von der Gemeindevertretung beschlossen wird.

Die Präsentation sowie die Dokumentation dieser Veranstaltung sind als Download zu finden