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Betriebsbesichtigung bei der Firma Fries GmbH Sulz

84 Senioren und Seniorinnen besuchten den weltweit bekannten Kunststoff-Spezialisten von Sulu

Obfrau Reinelde Gut freute sich riesig über die Rekord-Teilnehmerzahl von 84 Senioren und Seniorinnen, die der Einladung von Firmenchef Thomas Rhomberg zur Besichtigung der Firma Fries in Sulz gefolgt sind. Thomas Rhomberg selbst gab in der Einleitungsansprache einen historischen Überblick zur Firmengeschichte. Der für die Kunststofftechnik weltweit bekannte, von Theodor Fries im Jahre 1896 gegründete und in dritter Generation geführte Familienbetrieb hat zurzeit 80 Mitarbeiter, davon sieben Lehrlinge und exportiert 80% seiner Produkte in rund 50 Länder weltweit. Das Unternehmen, das mit der Herstellung von Papierspulen begonnen hat, besitzt inzwischen zahlreiche internationale Patente und es gibt schon Pläne für eine Betriebserweiterung.
Bei den Produkten handelt es sich unter anderem um hochqualitative und kundenspezifische Verpackungen wie Eimer, Kanister, Fässer für den Transport von Lebensmitteln oder um chemiebeständigen Behälter für den Transport von Gefahrengut. Für die Gastronomie entwickelte die Fa. Fries robuste und begehrte Spül- und Lagerkörbe und für die Industrie weltweit einzigartige Hitze- und Chemiebeständige Werkstückträger-Systeme. Für Großereignisse wie Rock-Konzerte oder internationale Fußballspiele produziert die Firma Fries mehrere hunderttausende Mehrweg-Becher mit eingeschweißter bedruckter Folie.

In drei Gruppen wurden wir durch die Produktion geführt und erhielten dabei fachmännische Informationen zu den verschiedenen Prozessen. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass jährlich 4.000 Tonnen Kunststoff verarbeitet werden und dass es einen großen Unterschied gibt zwischen dem von der Fa. Fries verarbeiteten und wiederverwendbaren Thermoplasten Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) und aushärtenden Duroplasten Kunststoffen, die nach Gebrauch nicht mehr verarbeitet werden können wie z.B. Dichtmanschetten, Autoreifen, etc.

Großes Interesse weckte das „Hohlkörperblasen“ für Kanister, Fässer, Gartenschirmsockel, Gießkannen etc. Ein heißer Schlauch wird in eine hohle Form geblasen. Dadurch entsteht eine Außenkontur, die mit Kunststoff gefüllt wird und innen bleibt ein Hohlraum übrig.

Nach dem beeindruckenden Rundgang lud uns Thomas Rhomberg im Namen der Firma Fries Kunststofftechnik im Gasthaus Freihof zu einem Getränk ein. Dabei unterhielt uns das bewährte Trio Sonja, Herbert und Luggi. Vielen Dank für diesen spannenden und Informations-reichen Nachmittag!