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Raumplanung und Klimawandel im Fokus

Unter dem Vorsitz der neuen Obfrau Katharina Wöß-Krall wird sich die Regio Vorderland-Feldkirch 2021 in-tensiv mit der regionalen Raumplanung beschäftigen: Das strategische Zielbild des regREK (regionales räumliches Entwicklungskonzept) soll im Laufe des Jahres beschlossen werden. Mit der Bewerbung für das sogenannte „KLAR!-Programm“ wird zudem das Thema Klimawandelanpassung zu einem Schwerpunkt der regionalen Zusammenarbeit.

Regionale Raumplanung wird fortgeführt
Nach Verzögerungen durch die Corona-Krise im letzten Jahr nimmt die regionale Raumplanung nun wieder Fahrt auf. Heuer im Herbst soll das strategische regREK-Zielbild – ein raumplanerischer Werte- und Zielkatalog für die gesamte Region – von allen Gemeinden beschlossen werden. Der Zielbild-Entwurf wird noch vor dem Sommer der Öffentlichkeit präsentiert und zur Diskussion gestellt. Das wird im Zuge der zweiten Beteiligungsphase mit einer öffentlichen Veranstaltung (voraussichtlich im virtuellen Raum) und einer schriftlichen Online-Beteiligung geschehen.

Das regREK-Zielbild wird Leitsätze, strategische Ziele und Maßnahmenvorschläge zu acht wichtigen Themen für die Entwicklung der Region enthalten: (i) Bauen und Wohnen, (ii) Arbeiten und Wirtschaften, (iii) Unterwegs sein, (iv) Klima und Energie, (v) Bewahren und Schützen, (vi) Erleben und Genießen, (vii) Zusammen leben und (viii) Wachsen und Kooperieren. In regREK-Phase II werden ab 2022 dann die Maßnahmenvorschläge konkretisiert, nach Wichtigkeit gereiht und Schritt für Schritt zur Umsetzung gebracht.

Erklär-Videos zur Raumplanung online:
Um frühzeitig über den neuen Projekt-Fahrplan zu informieren und einen Einblick in die komplexen Zusammenhänge der Raumplanung zu geben, wurden unter www.vorderland.com/regrek zwei Erklär-Videos zu den Grundlagen und Hintergründen der Raumplanung in der Region und in Vorarlberg veröffentlicht.

 

Alles KLAR! – Modellregion für Klimawandelanpassung
Das Thema Klimawandel wurde in der ersten regREK-Beteiligungsphase von vielen Bürger*innen eingebracht und als äußerst wichtig eingestuft. Daher haben sich die Regio-Gemeinden Ende 2020 einhellig für eine gemeinsame Bewerbung um das Förderprogramm „KLAR!“ (Klimawandelanpassungsregion) ausgesprochen. Dabei gilt es, gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln, die dazu beitragen, dass sich die Region und ihre Bevölkerung an die Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich anpassen können.

Der entsprechende Förderantrag wurde Anfang Februar beim Bund eingereicht. Im Falle eines Zuschlags werden im Laufe des ersten Halbjahres die Aktivitäten der KLAR! Vorderland-Feldkirch gestartet.

Erste Regio-Obfrau Vorarlbergs
Die zwölfte Generalversammlung der Regio Vorderland-Feldkirch fand Anfang des Jahres aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen in virtueller Form statt. Neben dem Tätigkeitsbericht 2020 und dem Arbeitsprogramm für 2021 standen die Neuwahlen der verschiedenen Vereinsfunktionen auf dem Programm. Diese wurden in den Folgewochen der Veranstaltung auf dem schriftlichen Umlaufweg abgehalten.

Nach acht Jahren als Regio-Obmann und zahlreichen erfolgreich umgesetzten Kooperationsprojekten übergab Werner Müller (Altbürgermeister der Gemeinde Klaus) dem einstimmigen Wahlergebnis zufolge den Vereinsvorsitz an Katharina Wöß-Krall. Die Bürgermeisterin von Rankweil ist somit auch die erste Regio-Obfrau in Vorarlberg. Ihre beiden Stellvertreter, Bgm. Rainer Duelli (Übersaxen) und Bgm. Karl Wutschitz (Sulz) wurden ebenfalls einstimmig gewählt. „Ich bedanke mich im Namen des gesamten Vorstandes herzlich bei Werner Müller für seine großartigen Leistungen als Regio-Obmann, seinen vorausschauenden wie ausgleichenden Führungsstil und seinen unermüdlichen Einsatz für die Region“, betont Neo-Obfrau Katharina Wöß-Krall.