Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
Sie sind hier: Startseite / Soziales / Bildung / Volksschule / Aktuelles / Ausflug nach Feldkirch (4.Klasse) VS Röthis

Ausflug nach Feldkirch (4.Klasse) VS Röthis

Ausflug der vierten Klasse nach Feldkirch

 

Am Donnerstag, den 1.6.2017, hat die vierte Klasse einen sehr aufregenden Tag in Feldkirch verbracht.

Wir möchten uns recht herzlich bei der Sparkasse Sulz bedanken, die uns den Eintritt ins Schattenburgmuseum gesponsert hat. Es war wirklich ein sehr interessantes Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler.

 

Die Kinder haben am darauffolgenden Tag in der Schule Berichte über unseren tollen Ausflug verfasst.

Zwei besonders gut gelungene Texte möchten wir Ihnen gerne präsentieren:

 

Lukas Kopf und Clemens Bickel:

Am 1. Juni machte die vierte Klasse einen Ausflug nach Feldkirch. Wir fuhren mit dem Bus zum Katzenturm. Dort erwartete uns schon unsere Stadtführerin Angelika. Sie erzählte uns, dass der Name „Katzenturm“ von den Zielscheiben, die aussahen wie Löwenköpfe, stammte. Löwen werden auch als Katzen bezeichnet, davon kommt der Name „Katzenturm“.

Angelika führte uns ins Rathaus und zeigte uns dort den ehemaligen Gerichtssaal. Nach dem Erklären der Entstehung der Stadt gingen wir noch in die Kirche, den Feldkircher Dom. Dort zeigte sie uns die Gräber der alten Bischöfe. Wir spazierten weiter zum Wasserturm und aßen danach unsere Jause auf einem Spielplatz. Daneben war noch das Zeughaus, in dem man früher die Rüstungen gelagert hatte. Über das Montforthaus erzählte uns Angelika, dass es dort öfters Veranstaltungen gibt. Wir wanderten zur Schattenburg und starteten den Museumsrundgang. Im Bergfried sahen wir viele Waffen. Es gab noch ein Rätsel, bei dem die Klasse in drei Gruppen geteilt wurde. Zwei Gruppen gewannen und wir waren auch in einer von den zwei Gewinnergruppen. Der Gewinn war, dass wir zum Ritter geschlagen wurden. Als der Rundgang fertig war, durften wir noch Armbrust schießen. Wir zwei kamen sogar ins Finale, gewannen aber nicht. Wir machten vor der Burg noch eine Pause und liefen dann noch zu einer Eisdiele. Dort aßen wir ein Eis und gingen anschließend wieder zum Bus. Als wir wieder zuhause waren, erzählten wir alles unseren Eltern.

 

 

Magnus Gutensohn und Maximilian Wehinger:

Am 1. Juni durchliefen wir mit unserer Stadtführerin Angelika Feldkirch. Der Name Feldkirch kommt vom Begriff „Kirche im Feld“, um die Altenstadt entstand. Ebenfalls lernten wir, dass das heutige Rathaus das erste Krankenhaus bzw. Altersheim war. Im anderen Teil des Rathauses war ein Kaufhaus. Im unteren Stock war die Kornhalle und oben konnte man Stoff kaufen. Das Gericht war ebenfalls oben. Um ca. 1200 ließ Graf Hugo I. von Montfort die Schattenburg (Schutzburg) erbauen und eröffnete die Stadt Feldkirch, die man früher „Feldkiricha“ genannt hat. Die Grafen von Montfort ließen damals eine große Mauer und einen Burggraben zum Schutz vor Feinden erbauen. 18 000 französische Soldaten belagerten das Gebiet Feldkirch. Die 4000 Einheimischen schlugen zusammen mit Deutschland die Franzosen in die Flucht.

Die vier Türme von Feldkirch: Katzenturm, Pulverturm, Wasserturm und Diebsturm ragen in die Höhe. Jeden Tag kamen sehr viele Leute von der Schweiz durch das „Churer-Tor“ in die Stadt. Die anderen Tore namens „Sautor“, „Wassertor“ und „Bludenzer-Tor“ waren auf drei anderen Seiten verteilt.

Wenn Feinde die Schattenburg belagerten, war die letzte Zuflucht der Bergfried. Er ist in jeder Burg der höchste und auch der älteste Teil. Wenn Feinde die Burg belagerten, herrschte im Bergfried Hungersnot. Dadurch waren die Leute gezwungen, hinauszugehen. Angelika erzählte uns, dass die Menschen früher sehr abergläubisch waren. Sie hatten deshalb oft böse Gestalten („Fratzen“) auf Türen und Möbelstücken, denn das sollte böse Geister abhalten, ihnen etwas anzutun.

Kleine Rinnsale durchflossen jeden Weg der Stadt Feldkirch. Die Leute warfen Müll in den kleinen Abwasserkanal und den spülte es dann weg.

Graf Rudolf von Montfort verkaufte später die Burg an die Habsburger. Im Laufe der Zeit brachen die Leute die Mauer ab und es entstand das moderne Feldkirch.