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OGV Sulz-Röthis verwandelte Kraut zu Sauerkraut.

Sulz. Die alte Tradition des Herstellens von Sauerkraut war viele Jahre kaum mehr präsent, teilweise schon vergessen. Seit einigen Jahren versuchen aber vor allem die verschiedenen Obst- und Gartenbauvereine landauf, landab diese Tradition zu pflegen und der Öffentlichkeit wieder bewusst zu machen. Von Gemeindereporter Christof Egle - 8.10.2018

So auch in Sulz-Röthis, wo unter der Anleitung von Obmann Guntram Mündle und seinen Gartenfreunden so richtig gehobelt wurde. Mehr als 250 Kilogramm frisches biologisch angebautes Kraut wurde gehobelt und von den Besuchern und den Vereinsmitgliedern zu Sauerkraut eingestampft. Der Verein hatte zudem alle weiteren Zutaten besorgt, die Gäste mussten nur ihren Gärtopf mitbringen. Verwendet wurden die ganz klassischen Zutaten, diese bestehen aus Salz, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren, wer mochte durfte einen Schluck Weißwein oder ein paar Apfelschnitze hinzugeben. „Wer andere Geschmäcker bevorzugt, soll diese beim Kochen beigeben“, sagt Mündle, da sonst der ganze Gärtopf nach diesen Zutaten schmecken würde.

Sauerkraut richtig hergestellt, braucht rund vier bis fünf Wochen bis zur Reifung und hält sich laut Mündle bis zu einem Jahr, lässt sich aber auch hervorragend in kleinen Portionen einfrieren und ist reich an Vitamin C – speziell im Winter eine ideale Beilage.

Mitten dabei im Geschehen aus der Sulner Bürgermeister Karl Wutschitz. Der war voll des Lobes über die Veranstaltung und hob den Gemeinschaftscharakter der Veranstaltung hervor. Dieser wurde dann noch bei einem gemütlichen Hock verstärkt, bei dem allen noch der Duft von frischem Kraut in der Nase lag. CEG