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Röthis investiert 2017 in die Infrastruktur

In der letzten Sitzung des Jahres 2016 hat die Gemeindevertretung den Voranschlag der Gemeinde Röthis für das Jahr 2017 einstimmig beschlossen. Der Voranschlag 2017 sieht Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von € 5.399.600,-- vor.

Der Hauptteil der geplanten Investitionen fließt in die Infrastruktur. In den nächsten 5 Jahren werden mindestens 2,5 bis 3 Mio. Mio. Euro erforderlich sein, um die notwendigen Sanierungen des Kanalsystems und die Erneuerungen alter Wasserleitungen vorzunehmen. 2017 sind für die Wasserleitungserneuerungen in der Badstraße und in der Treietstraße insgesamt ca. 500.000,-- Euro eingeplant. 

Weitere Schwerpunkte bilden die Sanierung und Modernisierung der Spielplätze, die Errichtung von Urnengräbern, die bereits 2016 eingeplant war, jedoch auf 2017 verschoben wurde, die Sanierung zweier Ratzbachbrücken sowie die Erneuerung des Liftes im Gemeindeamt. Insgesamt sind dafür € 125.000,-- erforderlich. Ebenfalls im Voranschlag 2017 enthalten sind € 50.000,-- für den Hochwasserschutz an der Ratz und der Frutz sowie € 35.000,-- als erste Teilzahlung für das Altstoffsammelzentrum der Regio-Vorderland, dessen Baustart für Mitte 2017 vorgesehen ist.

Die Kosten für den Sozialfonds und den Spitalfonds erhöhen sich auf zusammen 1,07 Mio. Euro und stellen eine enorme finanzielle Belastung dar. Die Höhe dieser Ausgaben kann die Gemeinde nicht beeinflussen.

Der Rückgang bei den Kommunalsteuereinnahmen, die 2015 durch Personalverlagerung vom Interpark Focus in das neue erweiterte Stammwerk der Fa. Omicron in Klaus verursacht wurde und sich 2016 durch die Abwanderung der FA. Bandex nach Koblach weiter verschlechterte, kann auch durch die Betriebsansiedlung der Fa. METZLER GmbH & Co KG in den Neubau im Betriebsgebiet Röthis nicht kompensiert werden.

Zur Finanzierung der geplanten Ausgaben sind eine Entnahme aus der Haushaltsausgleichsrücklage von ca. € 86.700,-- sowie eine Darlehensaufnahme von € 300.000,-- erforderlich. Der Schuldenstand, der am 31.12.2016 ca. € 1.850.200 Euro betragen wird, erhöht sich dadurch leicht und wird unter Berücksichtigung der 2017 geplanten Tilgungen am 31.12.2017 bei ca.€ 1.965.900,-- liegen. Dies entspricht einer unter dem Landesdurchschnitt liegenden Verschuldung von € 1.030,-- pro Einwohner.