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Röthis beschließt das Budget 2018

Mit der letzten Gemeindevertretungssitzung am 18.12.2017 hat die Gemeindevertretung den Voranschlag für 2018 einstimmig beschlossen.
Der Voranschlag 2018 sieht Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von € 6.082.800,-- vor.

Der größte Teil der geplanten Investitionen ist für die Erhaltung bzw. den Ausbau der Infrastruktur vorgesehen. So werden für notwendigen Sanierungsmaßnahmen des Kanalsystems und die Erneuerungen alter Wasserleitungen ca. 690.000 Euro ausgegeben. Die Ausgaben setzen sich aus Asphaltierungsarbeiten Schlößlestraße, Planungsarbeiten für den nächsten Abschnitt Wasserleitungserneuerung Torggelweg, Bruchtagasse, Gängle, Schulgasse und die Umsetzung der Bad- und Treietstraße zusammen, wobei letzte Positionen den größten Teil ausmachen (Badstraße: 283.800 Euro, Treietstraße: 335.000 Euro) .

Weitere Schwerpunkte sind:

  • der Ausbau von Gemeindestraßen, hier sind 150.000 Euro vorgesehen
  • die Sanierung und Modernisierung der Spielplätze (74.000 Euro für das Spielraumkonzept und 140.000 Euro für den Spielplatz „Alte Landstraße“),
  • die Erarbeitung eines Teil-REKs (Räumliches Entwicklungskonzept) und
  • die Instandhaltung kommunaler Gebäude (Feuerwehrhaus).    

Zur Finanzierung der geplanten Ausgaben sind eine Entnahme aus der Haushaltsausgleichsrücklage von ca. € 37.700,-- sowie eine Darlehensaufnahme von € 300.000,-- erforderlich. Der geplante Schuldenstand, der am 31.12.2017 ca. € 1.586.200 Euro betragen wird, erhöht sich dadurch leicht und wird unter Berücksichtigung der 2017 geplanten Tilgungen am 31.12.2018 bei ca. € 1.714.900,-- liegen. Dies entspricht einer unter dem Landesdurchschnitt liegenden Verschuldung von € 878,-- pro Einwohner.

Nachdem die Kommunalsteuereinnahmen in den vergangenen Jahren rückläufig waren, wird für 2018 wieder mit einer leichten Einnahmensteigerung gerechnet. Dies hat vor allem mit der Betriebsansiedlung der Fa. METZLER GmbH & Co KG in den Neubau im Betriebsgebiet Interpark Focus zu tun.

Die Kosten für den Sozialfonds und den Spitalfonds bleiben mit ca. 1,04 Mio. Euro nahezu gleich hoch wie 2017 (1,07 Mio. Euro) und stellen eine enorme finanzielle Belastung dar. Die Höhe dieser Ausgaben kann die Gemeinde nicht beeinflussen.

Ebenfalls im Voranschlag 2018 enthalten sind Ausgaben für die Schülerbetreuung. Hier sind unter anderem 10.900 Euro für die Mittagsbetreuung in der Volksschule vorgesehen, die mittlerweile durch eigenes Gemeindepersonal organisiert wird.