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Generalsanierte Röthner Volkschule fand Anerkennung bei der Bevölkerung

Groß war der Andrang der Bevölkerung beim „Tag der offenen Tür“ der Volksschule Röthis am Samstag, den 11. Juni 2016. Das Urteil der Besucher über die Generalsanierung fiel äußerst positiv aus: Die hellen Klassenräume, die moderne Turnhalle, die offenen Lernlandschaften, die interaktiven Schultafeln, die Schulbibliothek sowie der Essens- und Mehrzweckraum wurden als die besonders zukunftsorientierten Neuerungen der Schule angesehen. Gleichzeitig präsentierten sich unter dem Motto „Dorf trifft Vereine“ an diesem Tag sieben Röthner Vereine der Öffentlichkeit, eine neue Initiative des Kulturausschusses. 

Zahlreiche Ehrengäste waren zu diesem Festakt erschienen. So konnte die Volksschuldirektorin Brigitte Ströhle unter anderem Landesrätin Berndette Mennel, die Pflichtschulinspektorin Maria Kolbitsch-Rigger, zahlreiche Bürgermeister aus der Region Vorderland sowie viele Kollegen und Kolleginnen aus den umliegenden Schulen begrüßen. Sie bedankte sich bei der Gemeinde für diese große finanzielle Anstrengung und nannte die neuen modernen Räumlichkeiten als eine wesentliche Voraussetzung, um das pädagogische Konzept für die Schule erfolgreich umsetzen zu können. 

„Ich freue mich sehr darüber und bin auch sehr stolz darauf, dass mit heutigem Tage diese hervorragenden Rahmenbedingungen für einen modernen Unterricht zur Verfügung stehen“, erklärte Bürgermeister Roman Kopf bei der Eröffnungsfeier. Immerhin hat die Gemeinde rund 3,1 Mio Euro in diese wichtige Bildungseinrichtung der Gemeinde investiert. Nach einer gründlichen dreijährigen Planungs- und Bauphase konnte das moderne Gebäude nun feierlich den Schülern und Lehrpersonen für eine gedeihliche gemeinsame Bildungsarbeit übergeben werden. 

„Die lichtdurchflutete Offenheit eines Gebäudes, die flexiblen Lernumgebungen und Lernlandschaften sind sicherlich wichtig“, fügte Roman Kopf hinzu und ergänzte: „ Eine fördernden und fordernden positive Grundhaltung der Lehrenden, die Anwendung vielfältigster didaktischer Möglichkeiten, der Schaffung eines bestärkenden, ermutigenden Lernklimas, die Förderung der Eigenverantwortlichkeit usw das ist der wohl noch viel wichtigere, entscheidendere Teil, damit aus meiner Sicht eine Schule eine gute Schule ist.“ Dieses Lernklima in der Schule sei schon jetzt zu spüren.

Landesrätin Bernadette Mennel unterstrich beim Festakt die Bedeutung einer guten Infrastruktur und Raumqualität für ein positives Lernklima: "Gut adaptierte Räumlichkeiten sind ein Mosaikstein zum Erfolg", sagte sie in ihren Grußworten. Sie wies auf den hohen Stellenwert der Volksschulen in der Bildungslaufbahn von jungen Menschen hin. Da sie den Grundstein für die zukünftige Bildungsarbeit legen würden, sei es ihr persönlich ein besonderes Anliegen, die Räumlichkeiten und Infrastrukturen der Schulen im Land kontinuierlich zu verbessern. Denn davon würden alle Beteiligten profitieren: sowohl die jungen Schülerinnen und Schüler, als auch die engagierten Unterrichtenden.

Ein spannender, gemeinsamer Planungsprozess, in welchen die Architekten, die Pädagoginnen, die Arbeitsgruppenmitglieder, Vertreter des Turnvereins, die Fachplaner und auch die Finanzausschussmitglieder involviert waren, hat doch zu einem für alle akzeptablen Kompromiss – zu diesem gelungenen Schulgebäude - geführt.

97 % aller Leistungen konnten an Vorarlberger Betriebe vergeben; mehr als drei Viertel aller Leistungen sogar an Unternehmen in der Region Vorderland-Feldkirch. „Damit haben wir doch erheblich zur wirtschaftlichen Stärkung dieser Region beigetragen“, freute sich Bürgermeister Roman Kopf.

Seine Begrüßungsrede schloss Bürgermeister Roman Kopf mit den Worten. „Und somit darf ich euch, liebe Kinder mit euren Lehrpersonen diese Schule übergeben. Ich wünsche jedem Einzelnen von euch, dass ihr euch auch nach dem Verlassen dieser Schule an eine wunderschöne Volkschulzeit zurück erinnern könnt. Den Lehrerinnen und Lehrer wünsche ich viel Freude an ihrer Arbeit und an der neuen Schule.“ 

Die Segnung des Gebäudes nahm Pfarrer Gerhard Podhradsky vor, der in seiner Ansprache unter anderem erklärte, dass der erste Schulunterricht in Röthis bereits im 17. Jahrhundert erwähnt wird. 

Der feierliche Festakt wurde von einem Sketch und musikalischen Darbietungen der Schülerinnen und Schüler umrahmt. Die Festgäste konnten sich in einem anschließenden Rundgang über die Neurungen in der Volksschule informieren. Für das leibliche Wohl sorgte der Turnverein Röthis und die musikalische Gestaltung oblag dem Musikverein Harmonie Röthis.